Falkland Inseln - Südgeorgien
- SONNENFINSTERNIS -
Antarktische Halbinsel
2021

Reisedaten
25. Nov. - 14. Dez. 2021
— 19 Nächte —
einschiffung
Ushuaia
Ausschiffung
Ushuaia
bordsprachen
Deutsch
Englisch

Reiseverlauf

Obwohl Sie die totale Sonnenfinsternis an einigen wenigen Schlüsselstellen rund um den Globus sehen können, bietet keine von ihnen einen so einzigartigen “Veranstaltungsort” wie die Antarktis. Kombinieren Sie das mit allem anderen, was Sie auf dieser Reise erleben werden, und Sie erhalten ein wirklich außergewöhnliches Abenteuer. Reservieren Sie bald Ihren Platz auf einem unserer Schiffe und erleben Sie dieses Abenteuer selbst!

Ihre Reise beginnt dort, wo die Welt zu Ende geht. Ushuaia, Argentinien, die angeblich südlichste Stadt des Planeten, liegt an der äußersten Südspitze Südamerikas. Ab dem Nachmittag schiffen Sie sich in diesem kleinen Ort auf Feuerland, das den Spitznamen “Das Ende der Welt” trägt, ein und segeln den Rest des Abends durch den von Bergen gesäumten Beagle-Kanal.

In den nächsten zwei Tagen auf der Drake-Passage erleben Sie einige der Erfahrungen, die schon die großen Polarforscher gemacht haben, die diese Regionen als erste kartographierten: kühle salzige Brisen, rollende Meere, vielleicht sogar ein Finnwal, der Gischt ausstößt.

Nachdem Sie die Antarktische Konvergenz passiert haben – die natürliche Grenze der Antarktis, die dort verläuft, wo das kalte Wasser aus dem Norden mit den wärmeren subantarktischen Meeren zusammenstößt – befinden Sie sich in der zirkumantarktischen Auftriebszone.

Nicht nur die Meeresfauna verändert sich, auch die Vogelwelt wandelt sich. Wanderalbatrosse, Graukopfalbatrosse, Schwarzbrauenalbatrosse, Rußalbatrosse, Kapsturmvögel, Silbersturmvögel, Buntfuß-Sturmschwalben, Blausturmvögel und Antarktis-Sturmvögel sind nur einige der Vögel, die Sie sehen könnten.

Diese ausgedehnte Reise gibt Ihnen die Möglichkeit, noch weiter an der eisigen Küste der westlichen Antarktischen Halbinsel entlang zu fahren. In der Gerlache-Straße gibt es mehrere Gelegenheiten für großartige Anlandungen, bei denen Sie vielleicht einen Fuß auf den antarktischen Kontinent setzen, umgeben von einer epischen Landschaft aus alpinen Gipfeln und Mammutgletschern, die auf Meereshöhe kalben. Eselspinguine, Seeleoparden, Weddellrobben, Buckelwale und Zwergwale werden hier oft gesichtet.

Die vulkanischen Inseln der Süd-Shetlands sind windgepeitscht und oft in Nebel gehüllt, aber sie bieten dennoch viele feine Schönheiten. Eine große Vielfalt an Flora (Moose, Flechten, blühende Gräser) und Fauna (Eselspinguine, Zügelpinguine, Riesensturmvögel) leben hier.

Auf Deception Island taucht das Schiff durch Neptuns Blasebalg in die geflutete Caldera ein. Hier gibt es heiße Quellen, eine verlassene Walfangstation und Tausende von Kapsturmvögeln. Auch eine Reihe von Dominikanermöwen, Subantarktikskua und Südpolarskuas und antarktische Seeschwalben können hier gesichtet werden.

Wenn es das Eis zulässt, fahren Sie in das Weddellmeer. Hier kündigen kolossale Tafeleisberge Ihre Ankunft auf der Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. Vielleicht besuchen Sie Brown Bluff, das im eisbedeckten Antarctic Sound liegt, wo Sie die Chance haben, einen Fuß auf den Kontinent zu setzen. Paulet Island, mit seiner großen Population von Adélie-Pinguinen, ist ein weiterer möglicher Halt.

Riesige Eisberge und eine gute Chance, Finnwale zu sehen, sorgen dafür, dass es auf diesem Abschnitt der Reise nie langweilig wird. Außerdem haben Sie hier die besten Chancen, antarktische Sturmvögel zu sehen. Je nach Eis- und Wetterbedingungen ist es das Ziel, ins Packeis vorzustoßen, um die bestmögliche Position für die Beobachtung der Sonnenfinsternis zu finden.

 4. Dezember, am frühen Morgen

Das Schiff positioniert sich in der Mitte des Mondschattens und, wenn möglich, in einiger Entfernung zum Treibeis der Scotia-See. Die Eiskante wird etwa bei 60°S, 41°W liegen.

Einige Koordinaten für den Weg des Mondschattens:

7.06 UTC: 58º 47.7′ S – 42º 45.2′ W, 1′ 39″ , 8 Grad über dem Horizont

7.08 UTC: 60º 42.4′ S – 40º 59.8′ W, 1′ 42″ , 9 Grad über dem Horizont

7.10 UTC: 62º 22.3′ S – 39º 48.0′ W, 1′ 44″, 11 Grad über dem Horizont

Auf dieser Route kann es Meereis geben, und am Rande des Eises könnten sich einige Südpolarskuas und Schneesturmvögel zu den anderen Seevögeln gesellen, die das Schiff nach Norden verfolgen.

Heute erreichen Sie den ersten Aktivitätsort auf Südgeorgien. Bitte denken Sie daran, dass die Wetterbedingungen in diesem Gebiet herausfordernd sein können und das Programm weitgehend bestimmen.

Sie können in den nächsten Tagen die folgenden Orte besuchen:

Cooper Bay – Eine Zodiac-Fahrt in der Cooper Bay bietet eine großartige Gelegenheit, Makkaroni-Pinguine unterhalb einer großen Kolonie zu sehen. Zahlreiche Pelz- und See-Elefanten sind am Strand zu finden, während majestätische Lichtmantel-Albatrosse anmutig darüber gleiten.

Grytviken – In dieser verlassenen Walfangstation laufen Königspinguine durch die Straßen und Seeelefanten liegen herum, als ob ihnen der Ort gehören würde – denn das tun sie im Grunde auch. Hier können Sie vielleicht das Südgeorgien-Museum sowie Shackletons Grab besichtigen.

Fortuna Bay – Eine wunderschöne Auswaschungsebene des Fortuna-Gletschers ist die Heimat einer großen Anzahl von Königspinguinen und Robben. Möglicherweise haben Sie die Möglichkeit, der letzten Etappe von Shackletons Route zum verlassenen Walfangdorf Stromness zu folgen. Dieser Weg führt über den Gebirgspass jenseits von Shackletons Wasserfall, und da das Gelände teilweise sumpfig ist, sollten Sie darauf vorbereitet sein, einige kleine Bäche zu überqueren.

Salisbury Plain, St. Andrews Bay, Gold Harbour – Diese Orte beherbergen nicht nur die drei größten Königspinguinkolonien Südgeorgiens, sondern sind auch drei der weltweit größten Brutstrände für Südliche See-Elefanten. Nur zu dieser Jahreszeit erreichen sie ihren Höhepunkt im Brutzyklus. Beobachten Sie die vier Tonnen schweren Bullen, die ständig über Territorien wachen (und gelegentlich kämpfen), in denen Dutzende von Weibchen gerade geboren haben oder kurz vor der Geburt stehen. Während der Brutzeit (Dezember – Januar) können Sie hier auch eine beträchtliche Anzahl von antarktischen Pelzrobben sehen.

Auf dem Weg zu den Falklandinseln überqueren Sie die Antarktische Konvergenz. Die Temperatur kühlt allmählich ab, und durch das Aufeinandertreffen von Wassersäulen steigt nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche. Dieses Phänomen lockt manchmal eine Vielzahl von Seevögeln in die Nähe des Schiffes, darunter mehrere Arten von Albatrossen, Sturmtauchern, Sturmvögeln, Walvögel und Skuas.

Als Hauptstadt der Falklands und Zentrum der Kultur bietet Port Stanley ein wenig Charme der viktorianischen Ära: bunte Häuser, gepflegte Gärten und Pubs im englischen Stil sind hier zu finden. In der Nähe können Sie auch mehrere jahrhundertealte Klipperschiffe besichtigen, stumme Zeugen der Entbehrungen der Seeleute des 19. Jahrhunderts. Auch das kleine, aber interessante Museum ist einen Besuch wert, dass die Anfänge der Besiedlung bis hin zum Falklandkrieg zeigt. In Port Stanley leben ca. 2.100 Menschen. Der Eintritt in das Museum ist inklusive.

Die Falkland-Inseln bieten eine Fülle an Wildtieren, denen man sich leicht nähern kann, obwohl immer Vorsicht geboten ist. Diese Inseln sind weitgehend unbekannte Kleinode, die 1982 Schauplatz eines Krieges zwischen Großbritannien und Argentinien waren. Hier leben nicht nur verschiedene Vogelarten, sondern die Chancen sind groß, dass Sie in den umliegenden Gewässern sowohl Peale’s Delfine als auch Commerson’s Delfine sehen.

Mehrere Arten von Albatrossen folgen dem Schiff in den Westwind, zusammen mit Sturmschwalben, Sturmtauchern und tauchenden Sturmvögeln.

Jedes Abenteuer, egal wie großartig, muss irgendwann zu einem Ende kommen. Es ist nun an der Zeit, in Ushuaia von Bord zu gehen, aber mit Erinnerungen, die Sie begleiten werden, wo auch immer Ihr nächstes Abenteuer liegt.

BITTE BEACHTEN SIE: Alle Reiserouten dienen nur zur Orientierung. Die Programme können je nach lokalen Eis- und Wetterbedingungen und um Gelegenheiten zur Tierbeobachtung zu nutzen, variieren. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In den Reiseplänen können Orte erwähnt werden, für die eine Landeerlaubnis erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Solche Genehmigungen werden nicht vor der Veröffentlichung dieser Reiserouten erteilt. Flexibilität ist bei Expeditionskreuzfahrten von größter Bedeutung. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von M/V Janssonius beträgt 10,5 Knoten.

In dieser Reise inbegriffen:
  • Schiffsreise und Übernachtungen an Bord des gebuchten Schiffes gemäß der publizierten Reiseroute
  • Alle Mahlzeiten während der gesamten Reise an Bord des Schiffes, einschließlich Snacks, Kaffee und Tee
  • Alle Landausflüge und Aktivitäten während der Reise inkl. Zodiac-Exkursionen
  • Fachkundige Vorträge und Führung eines internationalen Expeditionsteams an Bord und an Land
  • Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
  • Gepäcktransfer zum Schiff am Tag der Abreise in Ushuaia
  • Sammeltransfer am Tag der Ausschiffung vom Hafen bis Flughafen Ushuaia (direkt nach der Ausschiffung)
  • Alle sonstigen Steuern und Hafengebühren rundum das Schiffsprogramm
  • Umfangreiche Reiseunterlagen (Boarding Pass, Reiseinformationen)
In dieser Reise nicht inbegriffen:
  • Jegliche Flugkosten, ob für Linien- oder Charterflüge
  • Arrangements an Land vor und nach der Schiffsreise  (z.B. Hotelübernachtungen an Land)
  • Reisepass- und Visakosten
  • Ein- und Ausreisegebühren
  • Mahlzeiten an Land
  • Reisegepäck-, Reiserücktritts- und Personenversicherungen (die dringend empfohlen werden)
  • Gebühren für Übergepäck und alle persönlichen Ausgaben wie Wäscherei, Bar, Getränke und Telekommunikationsgebühren
  • Das übliche Trinkgeld am Ende der Reise für Stewards und anderes Servicepersonal an Bord (Richtlinien auf Anfrage)

Hinweis: Die gesamte Verantwortung für diese Reise liegt bei Oceanwide Expeditions. PolarJournal hat keinerlei Einfluss auf die Art und Weise der Durchführung, die Kabinenbelegung und den Reisepreis.

M/V Janssonius

Die Janssonius ist das neueste und fortschrittlichste Schiff der Polar-Klasse 6 von Oceanwide Expeditions. Es wurde speziell für Expeditionsreisen konzipiert und ermöglicht so den Kontakt mit den Polarregionen aus erster Hand.

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