Nordspitzbergen
2022

Reisedaten
25. Juli - 1. August 2022
23.-30. August 2022
— 7 Nächte —
schiff
einschiffung
Longyearbyen
Ausschiffung
Longyearbyen
bordsprache/n
Englisch
(23.-30.8.22 mit Übersetzung)

Reiseverlauf

Beginnen Sie Ihre Nord-Spitzbergen-Fahrt mit einer Wanderung durch das historische Longyearbyen und nehmen Sie dann an unserer Expedition in den Norden der Insel teil, um die traumhaft schönen Landschaften, die Tausende von Seevögeln und natürlich den Star der Show, den Eisbären, zu erleben

Sie landen in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum von Spitzbergen, gelegen auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Genießen Sie einen Bummel durch die ehemalige Bergbaustadt, dessen Pfarrkirche und das Svalbard Museum faszinierende Attraktionen darstellen. Obwohl die Siedlung sehr dicht bebaut ist, sind mehr als hundert Pflanzenarten im Gebiet nachgewiesen. Am frühen Abend fährt das Schiff hinaus in den Isfjord, wo wir unsere ersten Zwergwale sichten könnten.

Der Raudfjord befindet sich an der Nordküste Spitzbergens. Es ist ein weiter Fjord, voll mit Gletschern und wird gelegentlich auch von Ringel- und Bartrobben besucht. Die Kliffs und die Küstenlinie des Fjordes bieten gute Nistmöglichkeiten für Seevögel, haben eine reiche Vegetation und bieten die Möglichkeit Eisbären zu sehen. Am Abend passieren wir die Insel Moffen, auf der sich eine große Anzahl von Walrossen aufhält.

Je nach Wetterlage fahren wir in den Liefdefjord und nähern uns der 5 Kilometer langen Front des schroffen Monaco-Gletschers. Die Abbruchkante des Gletschers ist ein präferierter Ort der Nahrungssuche für tausende Dreizehenmöwen, bei Festeis vor der Abbruchkante findet der Eisbär gute Jagdbedingungen. Wenn Eisverhältnisse hier früh in der Saison die Einfahrt verhindern, kann eine alternative Route entlang der Westküste von Spitzbergen gefahren werden.

Als nächstes fahren Sie durch den Beverleysund, der auch 1898 von der schwedisch-russischen Bogen-Meridian-Expedition befahren wurde. Von hier aus fahren Sie nach Osten entlang der Scoresby-Insel in den Rijpfjord, wo die deutsche Wehrmacht bis September 1954 die Wetterstation Haudegen betrieb. Das Ziel im Zorgdragerfjord ist, mit einer Gruppe die Ostküste entlang zu laufen, während eine andere entlang der Nordseite des Arkvatnet durch Havsuldalen bis zum Eingang des Duvefjords geht.

Auf Phippsøya, die zu den Sieben-Inseln gehört, nördlich von Nordaustlandet, sind Sie jetzt bei 80 ° Nord und nur noch 870 km (540 Meilen) vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Walrosse leben in dieser Region. Am Nachmittag erreichen Sie Ihren nördlichsten Punkt in der Nähe des 82. Breitengrades. Während der Rückfahrt nach Westen sind wir auf der Suche nach Eisbären und den schwer zu entdeckenden Grönlandwal.

Etwa 40 Seemeilen westlich von Spitzbergen fahren wir am Rand des Kontinentalschelfs. Hier fressen Finnwale im Sommer in den Auftriebszonen (wo kaltes, nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche gelangt) welche sich um Spitzbergen befinden. An der Mündung des Kongsfjords haben Sie gute Chancen, Zwergwale zu sehen.

Walrosse ruhen manchmal in Forlandsund, was auch Ihr nächster Halt ist – obwohl es für diesen Besuch, so spät in der Saison bereits zu spät sein könnte und die Tiere eventuell das flache Küstengebiet bereits verlassen haben. Alternativ können Sie in den St. Johns Fjord oder nach Süden bis zur Mündung des Isfjorden fahren und bei Alkhornet landen. Seevögel nisten auf diesen Klippen, Polarfüchse suchen unten nach herabgefallenen Eiern und abgestürzten Küken, Rentiere grasen die spärliche Vegetation. Sie kommen später in dieser Nacht in Longyearbyen an.

Jedes Abenteuer, egal wie groß, muss irgendwann zu Ende gehen. Wir verlassen das Schiff in Longyearbyen, mit im Gepäck die Erinnerungen, die Sie überall dort begleiten, wo sich das nächste Abenteuer befindet.

BITTE BEACHTEN SIE: Alle Reiserouten dienen nur zur Orientierung. Die Programme können je nach lokalen Eis- und Wetterbedingungen und um Gelegenheiten zur Tierbeobachtung zu nutzen, variieren. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In den Reiseplänen können Orte erwähnt werden, für die eine Landeerlaubnis erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Solche Genehmigungen werden nicht vor der Veröffentlichung dieser Reiserouten erteilt. Flexibilität ist bei Expeditionskreuzfahrten von größter Bedeutung. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von M/V Hondius beträgt 10,5 Knoten.

In dieser Reise inbegriffen:
  • Reise an Bord des angegebenen Schiffes wie im Reiseplan angegeben
  • Alle Mahlzeiten während der gesamten Reise an Bord des Schiffes, einschließlich Snacks, Kaffee und Tee
  • Alle Landausflüge und Aktivitäten während der Reise mit dem Zodiac
  • Programm mit Vorträgen bekannter Naturforscher und Führung durch erfahrene Expeditionsmitarbeiter
  • Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
  • Transfers und Gepäckabfertigung zwischen Flughafen, Hotels und Schiff nur für diejenigen Passagiere, die die Gruppenflüge nach und von Longyearbyen nutzen
  • Alle sonstigen Service-Steuern und Hafengebühren während des gesamten Programms
  • AECO-Gebühren und behördliche Abgaben
  • Umfassendes Material vor der Abreise
In dieser Reise nicht inbegriffen:
  • Jegliche Flugkosten, ob für Linien- oder Charterflüge
  • Arrangements an Land vor und nach der Reise
  • Reisepass- und Visakosten
  • Staatliche An- und Abreisegebühren
  • Mahlzeiten an Land
  • Reisegepäck-, Reiserücktritts- und Personenversicherungen (die dringend empfohlen werden)
  • Gebühren für Übergepäck und alle persönlichen Ausgaben wie Wäscherei, Bar, Getränke und Telekommunikationsgebühren
  • Das übliche Trinkgeld am Ende der Reise für Stewards und anderes Servicepersonal an Bord (Richtlinien werden zur Verfügung gestellt)

Hinweis: Die gesamte Verantwortung für diese Reise liegt bei Oceanwide Expeditions. PolarJournal hat keinerlei Einfluss auf die Art und Weise der Durchführung, die Kabinenbelegung und den Reisepreis.

M/V Hondius

Die Hondius ist das weltweit erste registrierte Schiff der Polar-Klasse 6, das für die innovativsten Erkundungsreisen in der Arktis und Antarktis optimiert ist.

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